Englisch Camps 2019

Im letzten Monat standen die langen Sommerferien für die Schüler an. Damit keine Langeweile aufkommt, haben die aktuellen Volunteers gemeinsam mit der RTF mehrere Englisch Camps für die Kinder durchgeführt.
In drei verschiedenen Camps wurden an 2-3 Tagen Spiel und Spaß mit Englisch lernen kombiniert.
Die Volunteers zauberten mit ihrem großartigen Einsatz eine unvergessliche Zeit für die Kinder.
Auch wenn Englisch lernen im Fokus stand, sorgten die Spiele natürlich für viel Freude und stärkten den Teamgeist der einzelnen Gruppen!
Der beste Moment für die Kinder (aber auch für die Volunteers) war sicherlich die Wasserschlacht am Nachmittag, um sich gegenseitig von der Hitze zu erfrischen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Volunteers für ihr tolles Engagement!!! Schön, dass es euch gibt!

Besuch vom deutschen Botschafter

Der deutsche Botschafter Herr Schmidt hat mit seinem Elektroauto den ganzen Weg von Bangkok nach Chiang Mai auf sich genommen um gemeinsam mit dem deutschen Konsul Herrn Hagen aus Chiang Mai verschiedene Deutsche Hilfsorganisationen und Firmen in Chiang Mai zu besuchen.
Ein Besuch bei unserer Partnerstiftung Raintree Foundation durfte natürlich nicht fehlen und wir haben ihnen unser neustes Projekt vorgestellt: ein neues Studentenwohnheim in Doi Saket, wo zukünftig zunächst einmal 10 Mädchen und 10 Jungen im Alter von 15-20 Jahren wohnen werden, die von Hauseltern fürsorglich betreut werden. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden die Kinder Berufsschulen, Colleges oder die Universität besuchen und haben in einem sicheren Umfeld alle Möglichkeiten, die sie für eine gute Schulbildung benötigen!
Das Tollste ist: die deutsche Botschaft wird unser Projekt finanziell unterstützen! Das hilft uns enorm weiter!

Wer sich für weitere Infos zu unserem neuen Projekt interessiert oder uns vielleicht finanziell dabei unterstützen möchte, kann sich gerne per Kontaktformular oder unter info@thaicare.de bei uns melden!

Weltwassertag 2019

 

"Niemanden zurücklassen - Wasser und Sanitärversorgung für alle" ist das Thema des diesjährigen Weltwassertages!

Auch wir feiern diesen besonderen Tag und wollen uns bei all denen bedanken, die uns über all die Jahre unterstützt haben damit mehr als 2.000 Familien mit sauberem Trinkwasser versorgt wurden.

Verabschiedung in Mae Na Chorn

So wie die Verabschiedung aussieht, wird Thea an „ihrer“ thailändischen Schule bald schmerzlich vermisst! Liebe Thea, danke für dein tolles Engagement in unserem Kinderheim in Mae Na Chorn

Besuch für Apichaya

Apichaya bekommt Besuch von ihren Paten

Es ist immer wieder toll, wenn unsere Projektkinder Besuch von ihren Paten bekommen. Bepackt mit vielen Geschenken für die ganze Familie machte sich Thorsten mit seiner Familie auf eine lange, kurvige Reise in die Berge Nordthailands.
Zunächst besuchten sie Apichaya zu Hause und wurden ganz herzlich begrüßt. Es wurde gemeinsam gegessen und obwohl Apichayas Familie nicht viel besitzt waren sie unheimlich gastfreundlich. Sie haben nicht nur Essen zubereitet, sondern die ganze Familie auch noch mit typischer Karen-Kleidung ausgestattet (auf dem Gruppenfoto sind die drei ganz in blau zu sehen)
Thorsten berichtet: „Apichaya's Mutter hat die Kleidung selbst angefertigt. Der Vater arbeitet wohl auch in einer Weberei für Teppiche, wenn ich das richtig verstanden habe. Wir haben die Familie richtig lieb gewonnen und eine wirklich schöne, leider viel zu kurze Zeit miteinander verbracht.“
Am nächsten Tag haben sie einen Ausflug gemacht und die gemeinsame Zeit genossen. Leider ging der Besuch viel zu schnell vorbei, aber so wie es sich anhört, möchten sie auf jeden Fall wiederkommen
Ihr seid jederzeit herzlich willkommen!
Vielen lieben Dank an Noi aus dem Büro in Chiang Mai, die die Familie beim Besuch begleitet hat!

Frohe Weihnacht!

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Nächstenliebe. Und heutzutage für viele Menschen auch das Fest der Geschenke... Einige flitzen in den letzten Tagen vor Weihnachten gestresst durch die Stadt, um noch die letzten Besorgungen zu machen.

Ich möchte euch heute gerne die Geschichte von Surapat und mir „schenken“, denn ich bin nicht nur Gründerin und Vorsitzende von Thai Care, sondern auch eine Patenmama für zwei Kinder aus Thailand.

Surapat haben wir ins Projekt aufgenommen, nachdem kurz zuvor sein Vater bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt war. Die Familie war/ist sehr arm, die Mutter kümmert sich nicht nur um Surapat, sondern zusätzlich um den stark gehbehinderten Onkel meines Patenkindes und versorgt ebenfalls die Großmutter.

2010 starteten wir mit unserem Patenprojekt. Wir nahmen Kinder auf, dessen Familien kaum etwas hatten, um über die Runden zu kommen. Vor allem zu wenig haben um sich leisten zu können, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Um wirklich auch die zu finden, die die Hilfe am Nötigsten haben, entscheidet die Dorfbevölkerung mit dem Dorfvorsteher gemeinsam, wessen Kinder und deren Eltern am Dringendsten zusätzliche Unterstützung benötigen. So kam auch Surapat nach dem Tod seines Vaters, dem Hauptverdiener der Familie, zu uns ins Mae La Noi Patenschaftsprojekts.
Beim ersten Zusammentreffen mit mir und den Patenkindern im Haus der Betreuerin Suda, war ich ganz aufgeregt und hielt überall Ausschau ob ich Surapat irgendwo erkenne. Ich kannte ihn bis dahin nur von einem Foto und freute mich sehr, ihn endlich kennenzulernen. Aber dann wurde mir mitgeteilt, dass er krank sei und heute nicht dabei wäre. Man war ich enttäuscht.... aber ich dachte, besser es trifft mich als einen der anderen neuen Paten. So kann ich jedenfalls die Geschenke an die anderen Patenkinder austeilen und Fotos machen, damit die Paten zu Hause ihre ersten Briefe erhalten.
Glücklicherweise wohnt Suda nicht so weit entfernt von Surapat, so dass wir nach dem Patentreffen zusammen zur Hütte von Surapats Familie gefahren sind.
Sie haben ein einfaches, aber schönes und stabiles Holzhäuschen auf Stelzen, wie es so üblich ist in den Bergen. Leider findet man darunter keine Schweine oder Hühner, denn das würde bedeuten, man hat es „geschafft“ und findet im Leben alleine zurecht.
Unter diesem Haus aber stand ein zusammengehämmerter Gegenstand, unten ein Rad, befestigt an einem Ast mit Querstange. „Hat mein Papa mir gemacht, ich möchte mal Pilot werden“... schluck... du wirst so niemals Pilot werden können, hab ich damals gedacht, du armer kleiner Junge.
Aber Mitleid war eigentlich völlig deplatziert, Surapat strahlte die ganze Zeit während unseres Besuchs und er ist ein fröhlicher, unbeschwerter, kleiner Junge.
Anfangs war es schwierig mit ihm richtig in Kontakt zu treten... ganz klar, er hatte in seinem Leben noch nie eine 1.86m große blonde Frau gesehen, die dann auch noch zu Hause bei ihm auf dem Boden sitzt und ihn die ganze Zeit anguckt. Unangenehme Situation. Also fing ich an mit ihm Memory zu spielen, das hatte ich ihm mitgebracht. Nach einiger Zeit flog die erste Karte durch die Schlitze im Boden - ich hab ihn angeguckt und gelacht, aber so richtig wurde ich nicht warm mit ihm, er hat mich aus Ängstlichkeit nicht mal richtig angeschaut. Aber dann, auf einmal fasste er mir auf den Arm und sagte irgendwas zu mir, was ich natürlich nicht verstand.
Es wurde mir übersetzt, dass ich vorsichtig sein soll, weil dort ein Käfer krabbelte der beißt und es dann weh tun würde. Und dann lachte er mich an: Eis gebrochen.

Als ich zurück nach Chiang Mai kam kaufte ich ihm ein Dreirad, bei dem die Stützen später entfernt werden können und bat darum, dass die Mitarbeiter der Stiftung das Rad an Surapat übergeben, sobald sie mal wieder bei ihm in der Gegend sind.

Im Winter darauf bekam ich ein lustiges Krickelbild von ihm zugeschickt, ich weiß nicht was genau er malen wollte, aber ich habe mich sehr darüber gefreut.

Das Jahr danach besuchte ich ihn erneut. Es war viel entspannter, er war ein neugieriger kleiner lustiger Junge geworden. Wir saßen sogar zusammen auf einer Bank und er schaute mich direkt an, das wäre ein Jahr zuvor undenkbar gewesen.
Wir trafen uns mit allen Patenkindern im Haus der Betreuerin und übergaben die Geschenke der Paten. Surapat war fröhlich, lachte viel und hatte sich richtig schick gemacht in seinem Karen-Outfit. Später fragte ich ihn, ob er einen besonderen Wunsch hätte und dass ich ihm gerne etwas schenken wollen würde. Er meinte, er hätte keinen besonderen Wunsch, es wäre nur toll, wenn ich später nach seinen Reifen schauen könne, irgendwie wäre sein Fahrrad kaputt. Süß dachte ich, er kann sich etwas wünschen und möchte gar nichts Neues! Durch meinen Beruf als Lehrerin ziehe ich dann automatisch Vergleiche, so eine Antwort wäre in Deutschland wohl undenkbar gewesen: „Nee nee, lass mal, ich brauche nichts neues, das alte ist gut genug, funktioniert nicht mehr so 100%, aber vielleicht kannst du danach mal gucken!“ Als würde das ein Kind hier in Deutschland sagen, wenn es sich wünschen könnte was es möchte.

Um nach dem Fahrrad zu schauen, sind wir dann nach der Feier zu Surapats Zuhause gefahren. Dort erzählte uns die Mutter, dass das Fahrrad überhaupt nicht kaputt sei, sie aber immer die Luft aus den Reifen lassen würde, weil Surapat damit quer durch die Berge bis ans andere Ende des Dorfes fahren würde... und sie hätte einfach Angst um ihm. Ich hab mir bildlich vorgestellt, wie er in die Pedale tritt und schnell wie der Wind aus der Sichtweite der Mutter verschwunden ist.... was sollte er machen, er liebt das Schnelle, möchte er doch Pilot werden!

Im nächsten Jahr besuchte ich Surapat in seiner Schule. So wie jedes Jahr zum Sommer und zum Winter schreiben die Kinder ihren Paten einen Brief und malen ihren Paten ein Bild dazu.
Surapat hatte in dem Jahr kein Bild für mich vorbereitet. Ich fand es nicht schlimm. Er hatte keine Lust und Suda schimpfte mit ihm. Wenn er keine Lust hat, dann muss er das nicht machen, dachte ich. Ich konnte ihn ja auch live treffen, da war das Bild für mich so was von nebensächlich. Dass die anderen Paten sich natürlich über ein gemaltes Bild freuen ist etwas ganz anderes. Die anderen Patenkinder malen auch sehr gerne! Aber mein Surapat ist eben ein kleiner Rebell... und das darf er auch sein. Man muss nicht immer machen was andere von einem wollen, ich konnte Surapat gut verstehen. Ich bin genauso. Trotzdem malte er mir dann noch etwas. Er zeichnete einen Dinosaurier von der Außenwand der Schule ab. Freihändig. Und es war super! Ich war ganz begeistert wie gut er zeichnen konnte... hahaha, wenn er denn will!
Aber die Lust am Malen und Zeichnen wollte sich in den darauffolgenden Jahren anscheinend nie so recht zeigen.... deswegen amüsiere ich mich jedes Jahr über seine „dahingeklatschten“ Bilder, während andere Paten wahre Meisterwerke bekommen.
Es gibt Wichtigeres im Leben als gerne Zeichnen zu wollen.
Viel wichtiger ist, dass es ihm gut geht, er regelmäßig genug zu essen bekommen und gerne zur Schule geht. Und dass er mich in seinen Briefen immer wieder fragt, wann ich mal wieder zu Besuch komme. Er schreibt mir, dass er mich vermisst und das ist viel schöner, als ein gemaltes Kunstwerk.

Ich bin froh, dass ich Surapat als Patenkind habe. Seit 8 Jahren begleitet mich der Kleine, der mittlerweile gar nicht mehr so klein ist. Und ich begleite ihn. Er weiß, dass ich ihm helfe und für ihn da bin, wenn etwas ist. Und er weiß, dass er zur Schule gehen kann, weil es irgendwo am anderen Ende der Welt jemanden gibt, der das ermöglicht. Einfach nur, weil nicht jeder gleich viel Glück im Leben hat. Und ich ein bisschen von meinem Glück und dankbarem Leben zurückgeben möchte.

Seit 5 Jahren habe ich Surapat nun nicht mehr besuchen können, deswegen freue ich mich nun über seine Briefe natürlich noch viel mehr. Über seine Erzählungen, was er werden möchte, wie er seiner Mutter zu Hause hilft, wie er Muttertag feiert, wie er den Armen und Obdachlosen helfen würde, wenn er König wäre.
Einmal schrieb er, dass sein Lieblingstier ein Papagei ist. Als sein Vater noch lebte hatte dieser einen Papagei, den Surapat jeden Tag mit Reis und Bananen fütterte und der auch seinen Namen und ein paar andere Wörter sagen konnte. Als sein Vater starb, ist auch der Papagei gestorben, und das hat ihn sehr traurig gemacht. Und dazu bekam ich kein Kritzelbild, sondern ein ganz wundervolles Bild von dem Papagei, den er vermisst. Er wird sich richtig Mühe gegeben haben, vielleicht weil ihn der Papagei an seinen Vater erinnert. Ich weiß es nicht, aber es hat mich sehr berührt.
Im September 2017 schrieb er mir, wie er die Welt verändern würde, wenn es in seiner Macht läge. „Ich würde die Welt voller grüner Natur verändern, voll von Bäumen, Blumen und schönen Farben. Die Menschen wären voller Liebe, leben in einer Gemeinschaft und helfen einander. Ich würde die Welt mit Frieden füllen, die Welt verändern ohne selbstsüchtige Menschen.“

Aus dem kleinen Dreirad-fahrenden Rebell ist ein ganz wundervoller Junge geworden. Mit einer Einstellung, die ich vielen Erwachsenen wünschen würde.
Ich hoffe, dass ich Surapat noch eine Weile begleiten darf, bevor er groß genug ist, dass er auf eigenen Beinen stehen kann. Er soll seine Kindheit genießen und sich keine Sorgen machen müssen. Und dafür bin ich als Patin da.
Eine Patenschaft ist etwas Wundervolles. Man gibt nicht nur, man bekommt unheimlich viel zurück.

Ich wünsche euch ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten!

Anne Brouer

Tag der Kinderrechte

Traumata-Seminar

Letzte Woche haben unsere Mitarbeiter in Chiang Mai an einem Traumata-Seminar teilgenommen. Peggy, eine langjährige Bekannte unserer Partnerstiftung, arbeitet als ausgebildete Therapeutin und hat unsere Mitarbeiter darin geschult, sich mit vergangenen und gegenwärtigen Traumata auseinanderzusetzen.
Es ging nicht nur darum, sich mit sich selbst zu beschäftigen und eigene Probleme zu beleuchten, sondern vor allem auch darum, die Kinder unserer Projekte besser einschätzen zu können. So kann zukünftig noch besser und intensiver mit unseren Kindern gearbeitet werden.
Teilgenommen haben somit nicht nur unsere Büromitarbeiter, sondern vor allem auch die Hauseltern der Kinderheime, für die dieses Seminar natürlich besonders wichtig ist!

Enge Arbeit ohne Grenzen

Seit über 8 Jahren arbeiten wir nun schon ganz eng mit unserer Partnerstiftung Raintree Foundation zusammen! Neben den täglichen E-Mails die anfallen, um unser Patenschaftsprojekt optimal führen zu können, Spendenzwecke zu besprechen und uns gegenseitig über Aktivitäten und Arbeitsinhalte zu informieren, skypen wir auch regelmäßig miteinander.
Diese Skypetermine sind immer lustig und natürlich auch sehr effektiv. Vieles kann per Skype in einer Stunde besprochen werden, wofür man sonst den halben Tag E-Mails hin- und herschreiben würde. Und durch das Skypen bekommt man trotz der Entfernung von 85.000km ein ganz tolles Gemeinschaftsgefühl... Da gibt es keine Grenzen! Wir sind EIN Team! Und wir sind Freunde geworden!
Da werden auch mal unsere Hunde ins Bild gehoben und freundlich begrüßt 
Transparenz steht bei beiden Organisationen an oberster Stelle und das macht die Raintree Foundation zum besten Partner, den wir uns vorstellen können!

GESCHAFFT

Markus hat es geschafft und war danach auch echt geschafft!

 

In 4 Stunden und 33 Minuten hat er die 42,195 Kilometer gerockt und für die Kinder Spenden von über 1000,- Euro erlaufen.

DANKE Markus, wir sind stolz auf dich! Und DANKE natürlich auch an all die Spender und jedem, der Markus die Daumen gedrückt hat!

 

PS: Wenn auch du Lust hast zugunsten von Thai Care e.V. an Wettkämpfen teilzuehmen, versorgen wir dich gerne mit einem persönlichen Laufshirt!

Sponsoren-Marathon für Thai Care e.V.

Der Countdown läuft! Nur noch 3 Wochen dann ist es soweit! Zum 45. Mal findet der Berlin Marathon statt und dieses Mal ist unser Kassenwart Markus Brouer zum ersten Mal als Läufer selbst am Start!
Und das natürlich mit ganzem Herzen für Thai Care!
Unter dem Motto "Jeder Kilometer zählt" wird er am 16. September 42,195 km laufen und dabei möglichst viele Spenden für die Kinder in Thailand "erlaufen".
Das funktioniert so:
Wir suchen Unterstützer, die jeden bewältigten Kilometer von Markus mit einem selbstgewählten Betrag sponsorn.
Ob 10 cent, 20 cent, 50 cent oder 1 Euro! Jeder Kilometer zählt.
Schreibt uns gerne eine Email an info@thaicare.de oder einen Kommentar wieviel euch jeder Kilometer wert ist und schon geht's los!
Unsere 1. Vorsitzende Anne wird euch am 16. September aus Berlin auf dem Laufenden halten und die Daumen drücken!!

Kinderheim bekommt neue Solarpumpe

Die Spende der Firma Kreyenhop & Kluge (anklicken für Facebook Seite) ist von unfassbar großem Wert, denn nun ließ sich endlich der Traum von einer Solarpumpe für das Kinderheim in Mae Hae realisieren. Die Bereitstellung von ausreichend Wasser für das Kinderheim hatte für uns immer schon höchste Priorität, denn das Dorf Mae Hae liegt abseits der Zivilisation in den Bergen Nord-Thailands und ist nicht an das staatliche Wasserversorgungsnetz angeschlossen.
In den letzten Wochen wurde nun mithilfe der tollen Spende eine Solarwasserpumpe erfolgreich installiert und in Betrieb genommen. Hierzu wurde ein Rahmen für die Solarzellen direkt vor Ort montiert und die Pumpe in die vorhandene Quelle eingelassen. Danach sind Rohrleitungen von mehr als 400 Meter Länge bis zum Anschluss der Hauptwasserleitung verlegt worden.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit älteren geplatzten Rohren strömt das Wasser, nur von der Sonne betrieben, bis in das Kinderheim und versorgt nun täglich alle Heimbewohner mit Wasser aus einem Fluss.
Dieses wird mithilfe unserer Biosand-Filter zu sauberem Trinkwasser weiterverarbeitet oder zum Füttern der Tiere und dem Bewässern der Gemüsepflanzen verwendet.

Im Namen aller Kinderheimbewohner in Mae Hae und natürlich den Teams der RTF und des Thai Care e.V. bedanken wir uns für die großzügige Spende der Fima Kreyenhop & Kluge GmbH & Co. KG  (anklicken für Homepage)

Regenschirm-Spende kommt zur rechten Zeit

Under my umbrella, ella ella, eh eh...
Schon Rihanna wusste, wie wichtig ein Regenschirm bei strömendem Regen ist

Danke an ein nettes Kollegen-Team aus Siegburg für die tolle Spende! Perfekt, um der Regenzeit in den Bergen Nordthailands zu trotzen! Die Kinder können nun trockenen Fußes zur Schule gelangen!

W.A.S.H. Schulung erneut erfolgreich!

Ein weiterer Workshop zum Thema W.A.S.H (Wasser, Hygiene und alles um den Bereich Sanitär) wurde erfolgreich abgeschlossen!!
Unsere Mitarbeiter müssen genauso lernen wie die Kinder. Bewusstsein schaffen und Anleitung bekommen, worum es bei WASH geht, ist für alle wichtig.

Verabschiedung unserer Jahresvolunteers 17/18

Am Mittwoch haben wir uns von den drei Langzeitvolunteers Christina, Dennis und Jereminas verabschiedet, die uns ein Jahr lang toll unterstützt haben. Nach dem Debriefing geht es für sie nun wieder zurück nach Deutschland.
Hier ein Auszug aus ihrem Bericht:
„Am 6.7. haben wir mit Raintree unsere letzte Volunteer Activity genossen. Als erstes haben wir die 'Mae On' Höhle besucht, welche viele interessante Skulpturen und Schreine barg.
Danach haben wir bei den 'San Kam Phang' Quellen gegessen und das heiße Wasser genossen. Dort konnten wir auch unser letztes Jahr Revue passieren lassen und haben bemerkt, wie sehr sich Thailand von unseren Erwartungen unterscheidet aber auch, wie einige Klischees Thailands wahr sind.
Auf jeden Fall haben wir aber viel Erfahrung gesammelt, die wir nach Deutschland bringen werden. Wir haben Thailand und besonders die Leute, die im letzten Jahr unsere Familie waren, lieben gelernt und sind traurig, das alles hinter uns zu lassen.
Den Tag haben wir mit leckerem vietnamesischen Essen ausklingen lassen. Wir sind sehr dankbar für den Freiwilligendienst, der uns ermöglicht wurde, da wir auf jeden Fall mehr lernen konnten, als wir je beibringen könnten.“

Wir wünschen euch dreien alles Gute für die Zukunft und würden uns freuen, wenn ihr uns mal wieder besuchen kommt!
Nun warten wir schon gespannt auf die nächsten vier Volunteers, die Ende des Monats ihre Reise in unsere Projekte antreten werden!

Wieder 30 neue Biosand-Filter installiert!

So wahr!

Alles Gute Maddi - Willkommen Noei!

Wer eins unserer Patenkinder unterstützt, der wird die liebevolle Art von Maddi kennengelernt haben. Fast 4 Jahre hat sie von Thailand aus die Arbeit von Thai Care tatkräftig unterstützt. Und das Wichtigste: Maddi war stets mit ganzem Herzen dabei! Es war für sie nicht einfach nur ein Job - die Umstände der Kinder lagen ihr stets am Herzen und man konnte in ihren Taten und Ansichten immer wieder ihre gute Seele sehen! Unsere wöchentlichen Skype-Meetings waren zudem immer mega lustig, wir konnten uns super austauschen und die Zusammenarbeit hat einfach total viel Spaß gemacht! Ich danke dir so sehr für deine Unterstützung!

Maddi geht in den nächsten Tagen nach Deutschland zurück, wird uns aber ganz sicher weiterhin bei Aktionen unterstützen und für uns da sein!

Auch wenn ein paar Tränen kullern und ich Maddi sehr vermissen werde, bin ich total glücklich über Noei, die die Aufgaben von Maddi übernehmen wird. Noeis Name ist so unheimlich schwer auszusprechen, deswegen stellt sie sich gerne als "Miss Butter" vor :-) (Noei heißt Butter auf deutsch)
Nach ihrem Schulabschluss als Physiotherapeutin hat Noei ein Jahr in Deutschland gelebt. Sie hat in diesem einem Jahr super Deutsch gelernt, aber bitte habt ein bisschen Nachsicht, wenn der ein oder andere Fehler passiert. Es ist ganz bemerkenswert wie gut ihr Deutsch nach nur einem Jahr schon ist!
Noei, ich freue mich auf deine lustige und herzliche Art und bin mir ganz sicher, dass unsere Skype-Dates bestimmt ganz genauso humorvoll und effektiv sein werden!

Maddi, alles alles Gute für dich und deinen Sohn Leon!

Miss Butter, willkommen in der Thai Care Familie <3

Eure Anne

Be happy and have fun!