Bericht von unserem Paten Wolfgang Illich

Unter diesem Link findet ihr den Bericht, den Wolfgang Illich für die firmeninterne Mitarbeiterzeitschrift seiner Firma geschrieben hat.

Der Bericht ist auf Englisch, schaut doch gerne mal rein:

Report Rofin

Rückblick Tag der offenen Tür

Nun ist der Tag der offenen Tür unseres neuen Studentenwohnheims schon einige Tage her und wir wollten kurz berichten, dass wir ein schönes und vor allem erfolgreiches Wochenende hatten. Es haben viele Interessierte vorbeigeschaut und natürlich sind auch unsere Mitarbeiter aus den anderen Kinderheimen und unsere Volunteers dabei gewesen. Wir haben den Tag der offenen Tür zum Anlass genommen, um einen Tag zuvor unser sogenanntes Staff Retreat durchzuführen, was mindestens einmal im Jahr stattfindet. Nach einem gemeinsamen Gebet wird zusammen gekocht und es gibt Workshops oder Vorträge. Die Mitarbeiter der einzelnen Einrichtungen haben so die Möglichkeit sich untereinander und natürlich auch mit unserem Büro auszutauschen. Es wird immer viel gelacht und der Tag bleibt allen immer in schöner Erinnerung!

Tag der offenen Tür

An alle Thai Care Follower aus Chiang Mai und Umgebung:
Am Samstag ist es endlich so weit und wir laden euch ganz herzlich zum Tag der offenen Tür in unserem "Garden Eden" in Doi Saket ein. In dem neusten unserer Projekte können zukünftig Schüler und Studenten wohnen, die nach der Regelschulzeit eine weiterführende Schule oder Universität besuchen möchten, aber deren Familien aus finanziellen Gründen keinen Schulbesuch ermöglichen können. Wir freuen uns auf euren Besuch

Abschied sagen... und wilkommen heißen!

Nun ist es schon einige Wochen her, dass wir uns von unseren ehemaligen Jahresfreiwilligen verabschieden mussten. Die Volunteers waren uns auch im vergangenen Jahr wieder eine hervorragende Unterstützung. Nicht nur, dass sie täglich in der Schule alle Dorfkinder unterrichteten... Nein! Zusätzlich haben sie in den Abendstunden Englischunterricht gegeben und für die Kinder tolle Aktivitäten veranstaltet. Vor allem die Englisch-Camps waren wieder ein voller Erfolg und bleiben den Kindern in den Kinderheimen sicherlich noch lange in guter Erinnerung. Einige Kinder werden sich besonders gerne an euch erinnern, weil einige von euch sogar eine Patenschaft übernommen haben.
Unsere Volunteers, die alle in ganz unterschiedlichen Projekten helfen, haben auf den monatlichen Volunteertreffen aber auch die Möglichkeit, sich untereinander besser kennenzulernen und vor allem auch auszutauschen. Sie verbringen das Wochenende dann in den Bergen, am See, mit einer Höhlenwanderung, beim Bambusrafting oder wie auch immer. Auf jeden Fall mit ganz viel Spaß! Da lassen sich unsere Mitarbeiter aus dem Büro in Chiang Mai immer was tolles einfallen.
So können auch unsere neuen Volunteers gespannt darauf sein, was sie im kommenden Schuljahr erwartet. Denn auch hier stehen wieder spannende Trips im Kalender.
Vor allem wünschen wir ihnen aber mit ihrer neuen Aufgabe, dem Unterrichten der Kinder, ganz viel Spaß und Erfolg.
Habt eine tolle Zeit, die ihr hoffentlich noch lange in Erinnerung behalten werdet! Und vielen Dank schon jetzt für eure wertvolle Arbeit!

Riesiger Besuch

Das war wirklich ein riesiger Besuch

Vor zwei Wochen besuchten Michael, seine Frau und ihre 12 Kinder unser Kinderheim in Mae Na Chorn. Abends wurden Spiele gespielt und später wurde gemeinsam gegrillt. Die Familie brachte eine Menge Süßigkeiten und Spiele für die Kinder mit. Alle Kinder haben es natürlich sehr genossen, denn es war mal wieder so richtig was los!

Am nächsten Tag machten sich alle auf den Weg nach Mae La Noi um ihre beiden Patenkinder Phuttakhun und Sirasit zu besuchen. Auch hier brachte die Großfamilie wieder eine Menge Süßigkeiten und Spiele für beide Kinder mit.

Was für eine herzliche Familie! Sie sorgen sich nicht nur rührend um ihre 12 Kinder, sondern haben so viel Herz, dass sie noch zwei Patenkinder unterstützen.

Das ist schon sagenhaft. Vielen lieben Dank für die tolle Unterstützung!!

"Rucksack und Rentner" bei uns in Mae Na Chorn

Ein toller Bericht über zwei aktive Rentner, die mit dem Rucksack unterwegs sind!
Auf einem ihrer spannenden Trips haben sie bei uns im Hot Coffee in Mae Na Chorn einen Zwischenstopp eingelegt!
Über ihre Eindrücke berichten sie hier: (einfach auf das Bild klicken)

"Photographer without borders" zu Besuch

Vor gar nicht allzu langer Zeit (na gut, in 2018) besuchte uns Erin Shepley von Photographers without borders https://www.photographerswithoutborders.org/ in Chiang Mai. Unser Büroteam nahm sie mit auf einen Trip zu den Patenkindern und Erin machte ganz tolle Aufnahmen!
Hier findet ihr noch mehr von ihren Fotografien: http://erinshepleyphotography.com/

Eine Auswahl stellen wir euch ganz bald in einer Slideshow vor. Hier vorab nur ein klitzekleiner Einblick:

Happy Birthday to us

Happy Birthday to us! 🎉
Vor 9 Jahren wurde Thai Care gegründet und offiziell beim Amtsgericht registriert und vom Finanzamt geprüft!

Safe the date: 20.06.2020
Nächstes Jahr wollen wir unser 10-jähriges Bestehen mit einem tollen Event feiern! Sichert euch schon mal den Termin, alle weiteren Infos folgen sehr bald! 🎈

Englisch Camps 2019

Im letzten Monat standen die langen Sommerferien für die Schüler an. Damit keine Langeweile aufkommt, haben die aktuellen Volunteers gemeinsam mit der RTF mehrere Englisch Camps für die Kinder durchgeführt.
In drei verschiedenen Camps wurden an 2-3 Tagen Spiel und Spaß mit Englisch lernen kombiniert.
Die Volunteers zauberten mit ihrem großartigen Einsatz eine unvergessliche Zeit für die Kinder.
Auch wenn Englisch lernen im Fokus stand, sorgten die Spiele natürlich für viel Freude und stärkten den Teamgeist der einzelnen Gruppen!
Der beste Moment für die Kinder (aber auch für die Volunteers) war sicherlich die Wasserschlacht am Nachmittag, um sich gegenseitig von der Hitze zu erfrischen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Volunteers für ihr tolles Engagement!!! Schön, dass es euch gibt!

Besuch vom deutschen Botschafter

Der deutsche Botschafter Herr Schmidt hat mit seinem Elektroauto den ganzen Weg von Bangkok nach Chiang Mai auf sich genommen um gemeinsam mit dem deutschen Konsul Herrn Hagen aus Chiang Mai verschiedene Deutsche Hilfsorganisationen und Firmen in Chiang Mai zu besuchen.
Ein Besuch bei unserer Partnerstiftung Raintree Foundation durfte natürlich nicht fehlen und wir haben ihnen unser neustes Projekt vorgestellt: ein neues Studentenwohnheim in Doi Saket, wo zukünftig zunächst einmal 10 Mädchen und 10 Jungen im Alter von 15-20 Jahren wohnen werden, die von Hauseltern fürsorglich betreut werden. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden die Kinder Berufsschulen, Colleges oder die Universität besuchen und haben in einem sicheren Umfeld alle Möglichkeiten, die sie für eine gute Schulbildung benötigen!
Das Tollste ist: die deutsche Botschaft wird unser Projekt finanziell unterstützen! Das hilft uns enorm weiter!

Wer sich für weitere Infos zu unserem neuen Projekt interessiert oder uns vielleicht finanziell dabei unterstützen möchte, kann sich gerne per Kontaktformular oder unter info@thaicare.de bei uns melden!

Weltwassertag 2019

 

"Niemanden zurücklassen - Wasser und Sanitärversorgung für alle" ist das Thema des diesjährigen Weltwassertages!

Auch wir feiern diesen besonderen Tag und wollen uns bei all denen bedanken, die uns über all die Jahre unterstützt haben damit mehr als 2.000 Familien mit sauberem Trinkwasser versorgt wurden.

Verabschiedung in Mae Na Chorn

So wie die Verabschiedung aussieht, wird Thea an „ihrer“ thailändischen Schule bald schmerzlich vermisst! Liebe Thea, danke für dein tolles Engagement in unserem Kinderheim in Mae Na Chorn

Besuch für Apichaya

Apichaya bekommt Besuch von ihren Paten

Es ist immer wieder toll, wenn unsere Projektkinder Besuch von ihren Paten bekommen. Bepackt mit vielen Geschenken für die ganze Familie machte sich Thorsten mit seiner Familie auf eine lange, kurvige Reise in die Berge Nordthailands.
Zunächst besuchten sie Apichaya zu Hause und wurden ganz herzlich begrüßt. Es wurde gemeinsam gegessen und obwohl Apichayas Familie nicht viel besitzt waren sie unheimlich gastfreundlich. Sie haben nicht nur Essen zubereitet, sondern die ganze Familie auch noch mit typischer Karen-Kleidung ausgestattet (auf dem Gruppenfoto sind die drei ganz in blau zu sehen)
Thorsten berichtet: „Apichaya's Mutter hat die Kleidung selbst angefertigt. Der Vater arbeitet wohl auch in einer Weberei für Teppiche, wenn ich das richtig verstanden habe. Wir haben die Familie richtig lieb gewonnen und eine wirklich schöne, leider viel zu kurze Zeit miteinander verbracht.“
Am nächsten Tag haben sie einen Ausflug gemacht und die gemeinsame Zeit genossen. Leider ging der Besuch viel zu schnell vorbei, aber so wie es sich anhört, möchten sie auf jeden Fall wiederkommen
Ihr seid jederzeit herzlich willkommen!
Vielen lieben Dank an Noi aus dem Büro in Chiang Mai, die die Familie beim Besuch begleitet hat!

Frohe Weihnacht!

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Nächstenliebe. Und heutzutage für viele Menschen auch das Fest der Geschenke... Einige flitzen in den letzten Tagen vor Weihnachten gestresst durch die Stadt, um noch die letzten Besorgungen zu machen.

Ich möchte euch heute gerne die Geschichte von Surapat und mir „schenken“, denn ich bin nicht nur Gründerin und Vorsitzende von Thai Care, sondern auch eine Patenmama für zwei Kinder aus Thailand.

Surapat haben wir ins Projekt aufgenommen, nachdem kurz zuvor sein Vater bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt war. Die Familie war/ist sehr arm, die Mutter kümmert sich nicht nur um Surapat, sondern zusätzlich um den stark gehbehinderten Onkel meines Patenkindes und versorgt ebenfalls die Großmutter.

2010 starteten wir mit unserem Patenprojekt. Wir nahmen Kinder auf, dessen Familien kaum etwas hatten, um über die Runden zu kommen. Vor allem zu wenig haben um sich leisten zu können, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Um wirklich auch die zu finden, die die Hilfe am Nötigsten haben, entscheidet die Dorfbevölkerung mit dem Dorfvorsteher gemeinsam, wessen Kinder und deren Eltern am Dringendsten zusätzliche Unterstützung benötigen. So kam auch Surapat nach dem Tod seines Vaters, dem Hauptverdiener der Familie, zu uns ins Mae La Noi Patenschaftsprojekts.
Beim ersten Zusammentreffen mit mir und den Patenkindern im Haus der Betreuerin Suda, war ich ganz aufgeregt und hielt überall Ausschau ob ich Surapat irgendwo erkenne. Ich kannte ihn bis dahin nur von einem Foto und freute mich sehr, ihn endlich kennenzulernen. Aber dann wurde mir mitgeteilt, dass er krank sei und heute nicht dabei wäre. Man war ich enttäuscht.... aber ich dachte, besser es trifft mich als einen der anderen neuen Paten. So kann ich jedenfalls die Geschenke an die anderen Patenkinder austeilen und Fotos machen, damit die Paten zu Hause ihre ersten Briefe erhalten.
Glücklicherweise wohnt Suda nicht so weit entfernt von Surapat, so dass wir nach dem Patentreffen zusammen zur Hütte von Surapats Familie gefahren sind.
Sie haben ein einfaches, aber schönes und stabiles Holzhäuschen auf Stelzen, wie es so üblich ist in den Bergen. Leider findet man darunter keine Schweine oder Hühner, denn das würde bedeuten, man hat es „geschafft“ und findet im Leben alleine zurecht.
Unter diesem Haus aber stand ein zusammengehämmerter Gegenstand, unten ein Rad, befestigt an einem Ast mit Querstange. „Hat mein Papa mir gemacht, ich möchte mal Pilot werden“... schluck... du wirst so niemals Pilot werden können, hab ich damals gedacht, du armer kleiner Junge.
Aber Mitleid war eigentlich völlig deplatziert, Surapat strahlte die ganze Zeit während unseres Besuchs und er ist ein fröhlicher, unbeschwerter, kleiner Junge.
Anfangs war es schwierig mit ihm richtig in Kontakt zu treten... ganz klar, er hatte in seinem Leben noch nie eine 1.86m große blonde Frau gesehen, die dann auch noch zu Hause bei ihm auf dem Boden sitzt und ihn die ganze Zeit anguckt. Unangenehme Situation. Also fing ich an mit ihm Memory zu spielen, das hatte ich ihm mitgebracht. Nach einiger Zeit flog die erste Karte durch die Schlitze im Boden - ich hab ihn angeguckt und gelacht, aber so richtig wurde ich nicht warm mit ihm, er hat mich aus Ängstlichkeit nicht mal richtig angeschaut. Aber dann, auf einmal fasste er mir auf den Arm und sagte irgendwas zu mir, was ich natürlich nicht verstand.
Es wurde mir übersetzt, dass ich vorsichtig sein soll, weil dort ein Käfer krabbelte der beißt und es dann weh tun würde. Und dann lachte er mich an: Eis gebrochen.

Als ich zurück nach Chiang Mai kam kaufte ich ihm ein Dreirad, bei dem die Stützen später entfernt werden können und bat darum, dass die Mitarbeiter der Stiftung das Rad an Surapat übergeben, sobald sie mal wieder bei ihm in der Gegend sind.

Im Winter darauf bekam ich ein lustiges Krickelbild von ihm zugeschickt, ich weiß nicht was genau er malen wollte, aber ich habe mich sehr darüber gefreut.

Das Jahr danach besuchte ich ihn erneut. Es war viel entspannter, er war ein neugieriger kleiner lustiger Junge geworden. Wir saßen sogar zusammen auf einer Bank und er schaute mich direkt an, das wäre ein Jahr zuvor undenkbar gewesen.
Wir trafen uns mit allen Patenkindern im Haus der Betreuerin und übergaben die Geschenke der Paten. Surapat war fröhlich, lachte viel und hatte sich richtig schick gemacht in seinem Karen-Outfit. Später fragte ich ihn, ob er einen besonderen Wunsch hätte und dass ich ihm gerne etwas schenken wollen würde. Er meinte, er hätte keinen besonderen Wunsch, es wäre nur toll, wenn ich später nach seinen Reifen schauen könne, irgendwie wäre sein Fahrrad kaputt. Süß dachte ich, er kann sich etwas wünschen und möchte gar nichts Neues! Durch meinen Beruf als Lehrerin ziehe ich dann automatisch Vergleiche, so eine Antwort wäre in Deutschland wohl undenkbar gewesen: „Nee nee, lass mal, ich brauche nichts neues, das alte ist gut genug, funktioniert nicht mehr so 100%, aber vielleicht kannst du danach mal gucken!“ Als würde das ein Kind hier in Deutschland sagen, wenn es sich wünschen könnte was es möchte.

Um nach dem Fahrrad zu schauen, sind wir dann nach der Feier zu Surapats Zuhause gefahren. Dort erzählte uns die Mutter, dass das Fahrrad überhaupt nicht kaputt sei, sie aber immer die Luft aus den Reifen lassen würde, weil Surapat damit quer durch die Berge bis ans andere Ende des Dorfes fahren würde... und sie hätte einfach Angst um ihm. Ich hab mir bildlich vorgestellt, wie er in die Pedale tritt und schnell wie der Wind aus der Sichtweite der Mutter verschwunden ist.... was sollte er machen, er liebt das Schnelle, möchte er doch Pilot werden!

Im nächsten Jahr besuchte ich Surapat in seiner Schule. So wie jedes Jahr zum Sommer und zum Winter schreiben die Kinder ihren Paten einen Brief und malen ihren Paten ein Bild dazu.
Surapat hatte in dem Jahr kein Bild für mich vorbereitet. Ich fand es nicht schlimm. Er hatte keine Lust und Suda schimpfte mit ihm. Wenn er keine Lust hat, dann muss er das nicht machen, dachte ich. Ich konnte ihn ja auch live treffen, da war das Bild für mich so was von nebensächlich. Dass die anderen Paten sich natürlich über ein gemaltes Bild freuen ist etwas ganz anderes. Die anderen Patenkinder malen auch sehr gerne! Aber mein Surapat ist eben ein kleiner Rebell... und das darf er auch sein. Man muss nicht immer machen was andere von einem wollen, ich konnte Surapat gut verstehen. Ich bin genauso. Trotzdem malte er mir dann noch etwas. Er zeichnete einen Dinosaurier von der Außenwand der Schule ab. Freihändig. Und es war super! Ich war ganz begeistert wie gut er zeichnen konnte... hahaha, wenn er denn will!
Aber die Lust am Malen und Zeichnen wollte sich in den darauffolgenden Jahren anscheinend nie so recht zeigen.... deswegen amüsiere ich mich jedes Jahr über seine „dahingeklatschten“ Bilder, während andere Paten wahre Meisterwerke bekommen.
Es gibt Wichtigeres im Leben als gerne Zeichnen zu wollen.
Viel wichtiger ist, dass es ihm gut geht, er regelmäßig genug zu essen bekommen und gerne zur Schule geht. Und dass er mich in seinen Briefen immer wieder fragt, wann ich mal wieder zu Besuch komme. Er schreibt mir, dass er mich vermisst und das ist viel schöner, als ein gemaltes Kunstwerk.

Ich bin froh, dass ich Surapat als Patenkind habe. Seit 8 Jahren begleitet mich der Kleine, der mittlerweile gar nicht mehr so klein ist. Und ich begleite ihn. Er weiß, dass ich ihm helfe und für ihn da bin, wenn etwas ist. Und er weiß, dass er zur Schule gehen kann, weil es irgendwo am anderen Ende der Welt jemanden gibt, der das ermöglicht. Einfach nur, weil nicht jeder gleich viel Glück im Leben hat. Und ich ein bisschen von meinem Glück und dankbarem Leben zurückgeben möchte.

Seit 5 Jahren habe ich Surapat nun nicht mehr besuchen können, deswegen freue ich mich nun über seine Briefe natürlich noch viel mehr. Über seine Erzählungen, was er werden möchte, wie er seiner Mutter zu Hause hilft, wie er Muttertag feiert, wie er den Armen und Obdachlosen helfen würde, wenn er König wäre.
Einmal schrieb er, dass sein Lieblingstier ein Papagei ist. Als sein Vater noch lebte hatte dieser einen Papagei, den Surapat jeden Tag mit Reis und Bananen fütterte und der auch seinen Namen und ein paar andere Wörter sagen konnte. Als sein Vater starb, ist auch der Papagei gestorben, und das hat ihn sehr traurig gemacht. Und dazu bekam ich kein Kritzelbild, sondern ein ganz wundervolles Bild von dem Papagei, den er vermisst. Er wird sich richtig Mühe gegeben haben, vielleicht weil ihn der Papagei an seinen Vater erinnert. Ich weiß es nicht, aber es hat mich sehr berührt.
Im September 2017 schrieb er mir, wie er die Welt verändern würde, wenn es in seiner Macht läge. „Ich würde die Welt voller grüner Natur verändern, voll von Bäumen, Blumen und schönen Farben. Die Menschen wären voller Liebe, leben in einer Gemeinschaft und helfen einander. Ich würde die Welt mit Frieden füllen, die Welt verändern ohne selbstsüchtige Menschen.“

Aus dem kleinen Dreirad-fahrenden Rebell ist ein ganz wundervoller Junge geworden. Mit einer Einstellung, die ich vielen Erwachsenen wünschen würde.
Ich hoffe, dass ich Surapat noch eine Weile begleiten darf, bevor er groß genug ist, dass er auf eigenen Beinen stehen kann. Er soll seine Kindheit genießen und sich keine Sorgen machen müssen. Und dafür bin ich als Patin da.
Eine Patenschaft ist etwas Wundervolles. Man gibt nicht nur, man bekommt unheimlich viel zurück.

Ich wünsche euch ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten!

Anne Brouer

Tag der Kinderrechte

Traumata-Seminar

Letzte Woche haben unsere Mitarbeiter in Chiang Mai an einem Traumata-Seminar teilgenommen. Peggy, eine langjährige Bekannte unserer Partnerstiftung, arbeitet als ausgebildete Therapeutin und hat unsere Mitarbeiter darin geschult, sich mit vergangenen und gegenwärtigen Traumata auseinanderzusetzen.
Es ging nicht nur darum, sich mit sich selbst zu beschäftigen und eigene Probleme zu beleuchten, sondern vor allem auch darum, die Kinder unserer Projekte besser einschätzen zu können. So kann zukünftig noch besser und intensiver mit unseren Kindern gearbeitet werden.
Teilgenommen haben somit nicht nur unsere Büromitarbeiter, sondern vor allem auch die Hauseltern der Kinderheime, für die dieses Seminar natürlich besonders wichtig ist!

Enge Arbeit ohne Grenzen

Seit über 8 Jahren arbeiten wir nun schon ganz eng mit unserer Partnerstiftung Raintree Foundation zusammen! Neben den täglichen E-Mails die anfallen, um unser Patenschaftsprojekt optimal führen zu können, Spendenzwecke zu besprechen und uns gegenseitig über Aktivitäten und Arbeitsinhalte zu informieren, skypen wir auch regelmäßig miteinander.
Diese Skypetermine sind immer lustig und natürlich auch sehr effektiv. Vieles kann per Skype in einer Stunde besprochen werden, wofür man sonst den halben Tag E-Mails hin- und herschreiben würde. Und durch das Skypen bekommt man trotz der Entfernung von 85.000km ein ganz tolles Gemeinschaftsgefühl... Da gibt es keine Grenzen! Wir sind EIN Team! Und wir sind Freunde geworden!
Da werden auch mal unsere Hunde ins Bild gehoben und freundlich begrüßt 
Transparenz steht bei beiden Organisationen an oberster Stelle und das macht die Raintree Foundation zum besten Partner, den wir uns vorstellen können!

GESCHAFFT

Markus hat es geschafft und war danach auch echt geschafft!

 

In 4 Stunden und 33 Minuten hat er die 42,195 Kilometer gerockt und für die Kinder Spenden von über 1000,- Euro erlaufen.

DANKE Markus, wir sind stolz auf dich! Und DANKE natürlich auch an all die Spender und jedem, der Markus die Daumen gedrückt hat!

 

PS: Wenn auch du Lust hast zugunsten von Thai Care e.V. an Wettkämpfen teilzuehmen, versorgen wir dich gerne mit einem persönlichen Laufshirt!

Sponsoren-Marathon für Thai Care e.V.

Der Countdown läuft! Nur noch 3 Wochen dann ist es soweit! Zum 45. Mal findet der Berlin Marathon statt und dieses Mal ist unser Kassenwart Markus Brouer zum ersten Mal als Läufer selbst am Start!
Und das natürlich mit ganzem Herzen für Thai Care!
Unter dem Motto "Jeder Kilometer zählt" wird er am 16. September 42,195 km laufen und dabei möglichst viele Spenden für die Kinder in Thailand "erlaufen".
Das funktioniert so:
Wir suchen Unterstützer, die jeden bewältigten Kilometer von Markus mit einem selbstgewählten Betrag sponsorn.
Ob 10 cent, 20 cent, 50 cent oder 1 Euro! Jeder Kilometer zählt.
Schreibt uns gerne eine Email an info@thaicare.de oder einen Kommentar wieviel euch jeder Kilometer wert ist und schon geht's los!
Unsere 1. Vorsitzende Anne wird euch am 16. September aus Berlin auf dem Laufenden halten und die Daumen drücken!!